Experten ermitteln nach tödlichem Schiffsunfall
Brunsbüttel (dpa/lno) - Nach dem tödlichen Schiffsunfall auf dem Nord-Ostsee-Kanal arbeiten Ermittler intensiv an der Suche nach der Ursache für das Unglück. Experten sichten Spuren und werten sie aus, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel am Montag sagte. Beim schwersten Unfall auf dem Kanal seit Jahren waren am Donnerstag voriger Woche zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei Nebel waren der russische Frachter «Tyumen-2» und das Containerschiff «OOCL Finland» nahe der Grünetaler Hochbrücke bei Albersdorf (Kreis Dithmarschen) zusammengestoßen. Der 13 Meter breite Steuerstand der «Tyumen-2» stürzte in die Tiefe und riss einen Lotsen (57) sowie einen Kanalsteuerer (42) in den Tod. Der russische Kapitän (45) und ein Matrosenanwärter (23) überlebten den Unfall schwer verletzt.
